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Bin ich toxisch?

Toxische Beziehungen sind schädlich. In vielen Berichten wird vor toxischen Menschen gewarnt und Hilfestellungen angeboten, um zu erkennen, dass man es mit einer toxischen Beziehung zu tun hat. Was aber, wenn nicht der Partner, sondern man selbst toxisch ist? Kann ein toxischer Mensch für sich selbst feststellen, dass er diese negativen Eigenschaften besitzt?

Toxische Beziehungen

Toxische Menschen nutzen Machtspiele, um das Gegenüber zu manipulieren. Sie weisen jegliche Schuld von sich, Streit und Konflikte sind an der Tagesordnung. Für einen Partner in einer toxischen Beziehung ist es nicht immer einfach, zu erkennen und zu akzeptieren, dass die Partnerschaft toxisch ist. Mindestens genauso schwer wie die Erkenntnis, in einer toxischen Beziehung zu stecken ist es, festzustellen, dass der toxische Part von einem selbst ausgeht.

Es passiert immer wieder, dass zwei Charaktere aufeinander treffen, die nach anfänglicher Verliebtheit nicht das Beste füreinander aus der Beziehung herausholen, sondern das Schlechteste. Vergleiche, Missgunst und anhaltender Streit werden zur Gewohnheit. Ein liebevoller Umgang miteinander ist nicht mehr möglich und negative Verhaltensweisen festigen sich. Toxisches Verhalten ist nicht auf eine Liebesbeziehung beschränkt, auch innerhalb der Familie oder bei Freunden können toxische Verhaltensweisen auftreten.

Damit Sie nicht nur rechtzeitig erkennen können, dass Sie in einer toxischen Beziehung stecken, sondern dass die toxischen Eigenschaften von Ihnen selbst ausgehen, sollten Sie von Zeit zu Zeit Ihre Verhaltensmuster reflektieren. Anhand der folgenden Merkmale können Sie erkennen, ob Sie toxisch sind oder nicht.

10 typische Anzeichen für toxisches Verhalten

1. Eifersucht und besitzergreifendes Handeln

Eifersucht hat nichts mit romantischer Liebe zu tun. Das Gefühl der Eifersucht basiert auf einem falschen Ansatz des Anspruch-Denkens. Eine Beziehung sollte immer auf gegenseitigem Respekt aufbauen. Wer den anderen komplett für sich besitzen möchte oder aus Eifersucht ein ständiges Streitthema macht, belastet die Beziehung.

Das können Sie tun:

Versuchen Sie, Eifersucht durch das Gefühl der Liebe zu ersetzen. Vertrauen Sie Ihrem Partner. Die Bindung wird dadurch gestärkt, nicht geschwächt. Sprechen Sie Ihre Gefühle an und teilen Sie Ihrem Partner Ihre Zweifel und Bedenken mit. Oft ist es möglich, gemeinsam einen Weg aus der Eifersucht zu finden. Hilft das nicht, ist auch eine psychologische Unterstützung ein möglicher Lösungsansatz.

2. Egoistische Gesprächsführung

Achten Sie in Gesprächen darauf, ob ein Gleichgewicht zwischen den Redepartnern existiert. Lassen Sie Ihr Gegenüber ausreden? Oder haben Sie oft das Gefühl, dass Sie bereits wissen, worauf das Gespräch hinausläuft, unterbrechen den Partner und fallen ihm ständig ins Wort? Auch wenn Menschen ein unterschiedlich ausgeprägtes Mitteilungsbedürfnis besitzen, sollte ein Gespräch nicht zu einem Monolog werden.

Das können Sie tun:

Üben Sie aktives Zuhören. Verfolgen Sie das Gesagte, zeigen Sie Interesse durch Blickkontakt und vor allem: Lassen Sie Ihr Gegenüber in Ruhe zu Ende sprechen. Fassen Sie im Anschluss das Wichtigste in eigenen Worten noch einmal kurz zusammen, um zu signalisieren, dass Sie verstanden haben, worum es geht. Falls Sie unsicher sind, fragen Sie nach. Nun können Sie antworten und Ihre Meinung wiedergeben. Diese sollte nicht wertend formuliert werden und den Partner nicht beleidigen oder verbal angreifen.

3. Abhängigkeit von Anderen

Ertappen Sie sich ab und an dabei, dass Sie Ihr Glück von Ihrem Partner abhängig machen? Auch ein guter Freund oder die Familie sind mögliche Zielobjekte. Nur, weil sich beispielsweise alle Freunde am Wochenende verabredet haben, sind sie nicht schuld, dass Sie alleine zu Hause sitzen. Ein toxisches Verhalten wird noch einmal verstärkt, wenn Sie nicht nur Ihr Glück von anderen Personen abhängig machen, sondern diese einengen.

Das können Sie tun:

Versuchen Sie die Vorstellung abzulegen, dass andere Menschen für Ihr Glück zuständig sind. Finden Sie stattdessen heraus, welche Aktivitäten Sie glücklich machen und widmen sie diesen Ihre Zeit. Falls Sie Angst haben, alleine etwas zu unternehmen, bietet sich ein Verein an. Auch eine psychologische Unterstützung ist hilfreich, um zu erkennen, dass Sie alleine für Ihr Glück verantwortlich sind.

4. Ständige Nörgeleien

Egal, was der Partner auch tut – Sie sind ständig am Nörgeln. Nichts ist gut genug und bereits Kleinigkeiten sorgen dafür, dass Sie sich aufregen. Diese Unzufriedenheit wird durch fiese Kommentare und Bemerkungen unterstrichen.

Das können Sie tun:

Sprechen Sie Dinge, die Sie nicht gut finden, offen an. Häufig sind es Kleinigkeiten, die sich leicht ändern lassen. Versuchen Sie, den Partner nicht direkt zu kritisieren, sondern in einem neutralen Ton mit ihm zu sprechen.

5. Eigene Bedürfnisse stehen im Vordergrund

Ganz gleich, welche Sorgen und Probleme der Partner gerade hat, Ihre eigenen Bedürfnisse stehen stets im Vordergrund. Der Partner muss zurückstecken und sich um Sie und Ihre Sorge kümmern. Häufig werden Kleinigkeiten dramatisiert, nur damit die Aufmerksamkeit bei Ihnen liegt.

Das können Sie tun:

Tauschen Sie sich regelmäßig mit Ihrem Partner, mit Freunden oder der Familie aus. Fragen Sie, wie es ihnen geht und zeigen Sie Interesse für mögliche Probleme und Sorgen. Sie werden erkennen, dass Sie nicht weniger wert sind, nur weil Sie nicht ständig im Mittelpunkt stehen.

6. Harmoniesucht

Versuchen Sie alles, um die Harmonie zu wahren? Wenn Sie dazu neigen, Ärger lieber zu verdrängen, als das Thema anzusprechen, staut sich der Frust an. Das Ergebnis sind passive Aggressionen und ein abschätziges Verhalten gegenüber dem Partner.

Das können Sie tun:

Sprechen Sie offen über Ihre Gefühle und Ihre Meinung. Auch Streitthemen gehören in einem gesunden Maß zu einer Beziehung dazu.

7. Bewusstes oder unbewusstes Manipulieren

Bewusstes oder unbewusstes Manipulieren ist immer Gift in einer Beziehung. Sobald Sie versuchen, den Partner zu beeinflussen, kann das nur schädlich sein. Einige toxische Menschen gehen so weit, dass Sie den Partner sehr geschickt manipulieren, sodass die Handlungen nicht direkt erkennbar sind.

Das können Sie tun:

Indem Sie jemanden manipulieren, hilft nur, ein sofortiger Schlussstrich zu ziehen. Sobald Sie erkennen, dass Sie manipulativ handeln, müssen Sie dieses Verfahren abschalten. Fragen Sie sich, was Sie damit erreichen möchten und welche alternativen Möglichkeiten es gibt.

8. Herablassendes und respektloses Verhalten

Um selbst als perfekt und unnahbar zu erscheinen, handeln manche Menschen respektlos und herablassend. Sie greifen auf Erniedrigungen zurück, um andere klein und sich selbst groß zu machen. Das Verhalten kann offensichtlich, aber auch verdeckt durch kleine Bemerkungen und Kommentare geschehen. Dabei wirkt respektloses Verhalten immer wie Gift in Beziehungen.

Das können Sie tun:

Sie lieben es, Witze und erniedrigende Bemerkungen auf Kosten anderer Menschen zu machen? Hinterfragen Sie sich, wieso das so ist und wie Ihr eigenes Selbstwertgefühl aussieht. Welches Gefühl gibt Ihnen dieses Handeln und was würde sich verändern, eine fiese Bemerkung durch einen wertschätzenden Kommentar zu ersetzen?

9. Kontrollsucht

Egal, worum es geht, Sie möchten immer die Kontrolle behalten. Dabei ist Vertrauen vor allem in der Liebe und in einer Partnerschaft, aber auch unter Freunden oder innerhalb der Familie enorm wichtig. Wer alles hinterfragt, misstrauisch ist und überprüfen muss, schadet der zwischenmenschlichen Beziehung. Oft ist es die Angst vor einer Enttäuschung, welche das Vertrauen verhindert und durch Kontrolle ersetzt.

Das können Sie tun:

Auch wenn es Ihnen schwerfällt, versuchen Sie, die Kontrolle in manchen Situationen abzugeben und zu vertrauen. Indem Sie einem anderen Menschen einen Vertrauensvorsprung zugestehen, werden Sie schnell feststellen, dass Sie in der Regel positiv überrascht werden.

10. Keine Kritikfähigkeit

Kaum jemand gibt Fehler gerne zu und Menschen reagieren ganz unterschiedlich auf Kritik. Allerdings gibt es auch Menschen, die allergisch auf jede Art von Kritik reagieren. Alles wird persönlich genommen und als Angriff gewertet. Selbst Dinge, die keinerlei Bezug zur Person haben, werden als persönliche Kritik gewertet. Eine sachliche Diskussion ist nicht mehr möglich, da die Person nur noch Argumente zur Verteidigung hervorbringen wird. Auch ein kompletter Rückzug und eine Verweigerung zum Gespräch oder Klärung der Situation sind möglich.

Das können Sie tun:

Sie spüren, dass Sie bei jeglicher Kritik sofort in die Abwehrhaltung gehen und sich persönlich angegriffen fühlen? Versuchen Sie, die Kritik sachlich und ohne jeglichen Bezug auf Sie selbst zu sehen. In der Regel handelt es sich um eine Bedürfnismitteilung von Ihrem Partner, nicht um einen Angriff gegen Sie. Meistens ist eine Situation der Auslöser für die Kritik, nicht Sie als Person. Rufen Sie sich ins Gedächtnis, dass ein Fehler Auslöser des Gesprächs war und dass Fehler jedem unterlaufen können. Sie werden schnell erkennen, dass der Partner nicht Sie persönlich, sondern eine bestimmte Situation kritisiert und anspricht.

Hilfe – ich bin toxisch: Was nun?

Sie haben festgestellt, dass Sie toxisch sind oder zumindest einige toxische Muster und Eigenschaften auf Sie zutreffen? Dann haben Sie bereits einen großen Schritt getan. Denn viele toxische Menschen erkennen nicht aus eigener Kraft, dass Sie toxisch sind.

Mit dieser Erkenntnis haben Sie nun die Möglichkeit, sich professionelle Hilfe und Unterstützung zu holen. Meistens basieren die toxischen Eigenschaften aus verletzenden Erfahrungen in der Vergangenheit oder gar in der Kindheit.

Der Schritt, eine Therapie zu beginnen, ist ein guter Weg eine toxische Beziehung zu retten. Sowohl eine Paartherapie, aber auch eine Einzeltherapie bieten gute Möglichkeiten. Unabhängig von einer Therapie sollten Sie sich weitere Unterstützung holen. Das können Gespräche mit guten Freunden sein oder der Austausch mit Gleichgesinnten in einer Selbsthilfegruppe.

Achten Sie verstärkt auf Ihr Verhalten. Reflektieren Sie Ihr Verhalten im Alltag. Achten Sie darauf, wie Sie ein Gespräch führen und vermeiden Sie dabei ständige Ich-Aussagen und Sticheleien. Akzeptieren Sie, dass eine Veränderung nicht von Heute auf Morgen geschehen kann. Arbeiten Sie gemeinsam daran und seien Sie geduldig. Sie werden erkennen, dass nach und nach mehr Lebensqualität zurückkehrt und sich die Beziehung festigt.

Fotos: https://pixabay.com/de/ & Henrike Ortwein

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