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Essstörungen: Arten und Wissenswertes

Suchst du nach einer klaren Übersicht über die verschiedenen Arten von Essstörungen? In diesem Artikel findest du wichtige Informationen zu den Hauptformen - Anorexie, Bulimie und Binge-Eating - sowie weiteren Störungsbildern. Entdecke die Symptome und Behandlungsansätze, um die Komplexität dieser psychischen Erkrankungen besser zu verstehen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die drei Hauptformen von Essstörungen sind Anorexie, Bulimie und Binge-Eating-Störung, die sich in Symptomen, Auswirkungen und Verläufen unterscheiden.

  • Die Diagnose von Essstörungen ist komplex, da Symptome oft verborgen werden und mit anderen Krankheiten überschneiden können, aber es gibt spezifische Diagnosekriterien und Screening-Fragen.

  • Eine ganzheitliche Behandlung von Essstörungen umfasst Psychotherapie, Verhaltenstherapie sowie Ernährungsberatung und die Unterstützung durch Angehörige und Freunde ist entscheidend.

Die drei Hauptformen von Essstörungen

Essstörungen sind vielfältig und können viele verschiedene Formen annehmen. Jedoch gibt es drei Hauptformen, die besonders verbreitet sind: Anorexie, Bulimie und Binge-Eating-Störung. Diese drei Formen unterscheiden sich in ihren Symptomen und Auswirkungen, doch alle wirken sich negativ auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Betroffenen aus.

Interessanterweise kann eine Form der Essstörung, wie zum Beispiel die Magersucht, sich zu einer anderen Form, wie der Bulimie oder der Binge-Eating-Störung, entwickeln oder sogar Mischformen aus verschiedenen Essstörungen hervorbringen.

Magersucht (Anorexia nervosa)

Magersucht, auch als Anorexia nervosa bekannt, ist eine ernsthafte psychische Erkrankung, die durch stark restriktives Essverhalten, eine drastisch reduzierte Nahrungsaufnahme und eine verzerrte Körperwahrnehmung gekennzeichnet ist. Obwohl diese Erkrankung häufig mit der Pubertät in Verbindung gebracht wird, kann sie in jedem Alter auftreten, einschließlich bei Kindern unter 13 Jahren und jungen Erwachsenen.

Die Folgen der Magersucht können sowohl körperlich als auch seelisch und sozial gravierend sein, darunter:

  • Mangelerscheinungen

  • Hormonstörungen

  • Depressionen

  • Sozialer Rückzug

Darüber hinaus ist die Sterblichkeitsrate bei Magersucht im Erwachsenenalter bedenklich hoch.

Bulimie (Bulimia nervosa, Ess-Brech-Sucht)

Eine weitere Form der Essstörungen ist die Bulimie, auch bekannt als Bulimia nervosa oder Ess-Brech-Sucht. Diese Erkrankung zeichnet sich durch unkontrollierte Essanfälle aus, die oft von Kompensationsverhalten wie selbstinduziertem Erbrechen oder Missbrauch von Medikamenten gefolgt werden. Die Ursachen für die Entwicklung von Bulimie und anderen Erkrankungen dieser Art sind vielfältig und können genetische, psychologische, familiäre und gesellschaftliche Faktoren sowie Stress und bestimmte Lebensereignisse umfassen.

Wie andere Essstörungen hat auch die Bulimie schwerwiegende Folgen, sowohl psychisch als auch körperlich, einschließlich Depressionen, sozialer Isolation und Schädigungen von Zähnen und Verdauungssystem.

Binge-Eating-Störung (Binge Eating Disorder, Esssucht)

Die Binge-Eating-Störung, auch bekannt als Esssucht, ist die dritte Hauptform von Essstörungen. Sie ist durch regelmäßige Essanfälle ohne Hungergefühl gekennzeichnet, bei denen die Betroffenen die Kontrolle über das Essen verlieren und häufig bis zu einem unangenehmen Völlegefühl essen. Die Ursachen für diese Störung sind vielfältig, einschließlich häufiges Diäthalten, niedriges Selbstwertgefühl und emotionale Stressfaktoren.

Wie andere Essstörungen hat auch die Binge-Eating-Störung ernste Folgen, einschließlich:

  • Übergewicht oder Adipositas

  • psychische Belastungen wie Scham, Isolation und Depressionen

  • einen wechselhaften Verlauf mit symptomfreien Phasen und Phasen intensiver Essanfälle.

Welche Symptome bei Essstörungen

Weitere Essstörungen: Orthorexia nervosa und Pica Syndrom

Neben den drei Hauptformen von Essstörungen gibt es auch weitere, weniger bekannte Formen. Dazu gehören die Orthorexia nervosa, die durch ein krankhaft gesundes Essverhalten gekennzeichnet ist, und das Pica Syndrom, das den Verzehr von nicht genießbaren Substanzen umfasst.

Beide Störungen können schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Betroffenen haben und erfordern eine angemessene Behandlung.

Diagnose von Essstörungen

Die Diagnose von Essstörungen kann eine Herausforderung sein. Oft verheimlichen die Betroffenen ihre Symptome oder sind sich ihrer Problematik nicht bewusst, sodass sie selten Hilfe suchen. Darüber hinaus sind Essstörungen komplexe Störungen, die sowohl körperliche als auch psychische Symptome umfassen, die mit anderen Krankheiten überlappen können, was die korrekte Diagnose erschwert.

Trotz dieser Herausforderungen gibt es spezifische Diagnosekriterien und Screening-Fragen, die zur Identifizierung von Essstörungen verwendet werden können.

Behandlungsmöglichkeiten für Essstörungen

Die Behandlung von Essstörungen ist von entscheidender Bedeutung, um den Betroffenen zu helfen, ein gesundes Essverhalten zu entwickeln und die damit verbundenen körperlichen und psychischen Belastungen zu bewältigen. Die Therapie setzt sich dabei aus verschiedenen Elementen zusammen, einschließlich Psychotherapie, Verhaltenstherapie und Ernährungsberatung.

Die Rolle von Angehörigen und Freunden

Betroffene und Angehörige spielen eine wichtige Rolle im Leben von Menschen mit Essstörungen. Sie können dabei helfen, Veränderungen im Essverhalten zu bemerken und diese anzusprechen, Unterstützung anzubieten und ein positives Körpergefühl zu fördern, indem sie den Betroffenen helfen, ihren eigenen Körper wertzuschätzen. Dabei gibt es verschiedene Arten, wie sie helfen können.

Prävention von Essstörungen

Abschließend ist es wichtig zu betonen, dass die Prävention von Essstörungen ebenso wichtig ist wie ihre Behandlung. Durch die Förderung eines gesunden Essverhaltens, die Vermeidung von radikalen Diäten und die Entwicklung eines kritischen Medienbewusstseins können wir dazu beitragen, das Risiko von Essstörungen zu reduzieren.

Zusammenfassung

Abschließend ist es wichtig zu verstehen, dass Essstörungen ernsthafte psychische Erkrankungen sind, die dringend Aufmerksamkeit und Behandlung benötigen. Es ist wichtig, die verschiedenen Formen von Essstörungen zu erkennen, ihre Symptome zu verstehen und sich über die verfügbaren Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Es liegt in unserer Verantwortung, uns für die Prävention und Behandlung von Essstörungen einzusetzen und den Betroffenen und ihren Angehörigen Unterstützung und Verständnis zu zeigen.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet Essen Störung?

Essstörungen sind Verhaltensstörungen, in denen die Gedanken und das Verhalten ständig um das Thema Essen und Gewicht kreisen. Sie können erfolgreich mit Psychotherapie behandelt werden.

Was sind die drei Hauptformen von Essstörungen?

Die drei Hauptformen von Essstörungen sind Anorexie (Magersucht), Bulimie (Ess-Brech-Sucht) und die Binge-Eating-Störung (Esssucht). Es gibt keine andere Hauptform.

Was ist Orthorexia nervosa?

Orthorexia nervosa ist eine Essstörung, die durch ein krankhaft gesundes Essverhalten gekennzeichnet ist. Es handelt sich um eine ernst zu nehmende Störung, die professionelle Hilfe erfordert.

Was ist das Pica Syndrom?

Das Pica-Syndrom ist eine Essstörung, bei der Betroffene nicht essbare Substanzen verzehren. Es ist wichtig, professionelle Hilfe zu suchen, um diese Störung zu behandeln.

Wie werden Essstörungen diagnostiziert?

Essstörungen werden anhand internationaler Kriterien diagnostiziert, die Bestimmung der Körpermaße und das Nutzen von Screening-Fragen zur Identifikation umfassen. Daher ist eine genaue Erfassung der Symptome und Verhaltensweisen entscheidend für die Diagnose.

Fotos: https://pixabay.com/de/ & Henrike Ortwein

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