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Psychische Belastungen Corona

Warum hat die COVID-19 Pandemie Auswirkungen auf unser Leben und unsere psychische Gesundheit?

Das Leben mit der Corona-Pandemie bringt für viele Menschen eine Unmenge psychischer Herausforderungen und Risikofaktoren für psychische Belastungen mit sich, die sogar bis hin zu Traumata reichen können.

Einerseits führen die Maßnahmen zum Schutz vor der Infektion, andererseits die wirtschaftlichen Auswirkungen der Lock Downs bei vielen Menschen zu existenziellen Sorgen und Nöten. Auch die Angst, schwer zu erkranken, indem sie sich selbst oder andere mit dem Virus anstecken, kann zu psychischem Stress führen.  

Welche weiteren Aspekte wirken sich verstärkend negativ auf unsere Psyche in dieser besonderen Corona-Pandemie -Zeit aus?

  • Verlust von Sozialkontakten und positiven Verstärkern
  • Erleben von Kontrollverlust
  • Verlust von Tagesstruktur und Routinen
  • Familiäre und freundschaftliche Konflikte aufgrund unterschiedlicher Ansichten zu den Infektionsmaßnahmen, dem Umgang mit der Pandemie und dem Impfschutz
  • Vermehrte Konflikte oder sogar häusliche Gewalt aufgrund der privaten Enge und Überforderung
  • Angst vor Infektionen und deren Auswirkungen für sich selbst und seine Lieben
  • Zukunftssorgen
  • Angst vor- oder die reale Bedrohung der eigenen Existenz

Besonders häufig kam es zu einer Überforderung durch neue Aufgaben und Verpflichtungen. Homeoffice und Homeschooling zu vereinbaren, war eine der größten Herausforderungen während der Lock Down Zeit. Kinder unterrichten, eventuell die Betreuung und Spielanimation von kleineren Geschwisterkindern, Essen zubereiten, Meetings führen - alles zur gleichen Zeit. Hinzu kommt eine erhöhte Haushaltsverunreinigung durch die vermehrte Zeit zu Hause. 

Diese Mehrfachbelastung kostet enorme Energiereserven und wird dennoch oft unterschätzt.

Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf die menschliche Psyche aus?

Während der Pandemie machen sich viele Menschen vermehrte Sorgen und haben Ängste wie Krankheits- und Verlustängste oder Zukunftssorgen. Die negative Nachrichtenerstattung und Mitteilungen von neuen, situationsbedingten Betrugsdelikten kommen erschwerend hinzu. Ein vermehrtes Grübeln bis hin zur Antriebslosigkeit und einem sozialen Rückzug sind häufige Folgen. Es entstehen Gefühle von Einsamkeit, Wut, Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit. Bei manchen kann es eine erhöhte Gereiztheit und Impulsivität geben.

Dieser psychische Stress führt oft zu körperlichen Symptomen. Verspannungen, Schmerzen, Schlafstörungen und eine innere Unruhe machen sich bemerkbar. Auch ein Appetitverlust oder eine Gewichtszunahme  und sogar klassische Symptome von Traumata sind mögliche Auswirkungen.

Trauma aufgrund von Corona - was tun?

Nicht selten kommt es zu einem Hygienerückstand. Die Tendenz, den Tag im Pyjama oder Trainingsanzug zu verbringen und sich nicht ausreichend zu pflegen, ist erhöht.

 Man ist im Homeoffice, hat keinen echten Kontakt, der Mundschutz verdeckt das halbe Gesicht - die Gefahr, nach und nach weniger zu duschen, keinen Wert auf das äußere Erscheinungsbild zu legen und die Körperhygiene zu reduzieren ist groß.

Hinzu kommt eine neue Bequemlichkeit. Ein Großteil der Zeit wird zu Hause verbracht und es entsteht ein Motivationsmangel für Bewegung. Im Gegensatz steigt der Gebrauch von technischen Medien wie TV, die Nutzung von Gamingplattformen und Social Media.

Diese Symptome können auch eine normale Reaktion auf ein Problem sein. Psychischer Stress kann bei vielen Menschen zu den hier genannten Symptomen führen. 

Menschen mit psychischen Belastungen müssen nicht zwangsläufig eine psychische Erkrankung haben. Jedoch kann sich eine psychische Erkrankung bei länger anhaltender Zeit und Zunahme der Intensität der Symptome ausbilden. Beobachten Sie sich und ihre psychische Gesundheit sowie die ihrer Bezugspersonen. Scheuen Sie sich nicht, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen und für Entlastung zu sorgen.

Was können Sie zur psychischen Gesundheitsprävention tun?

Um eine Chronifizierung oder Ausbildung einer psychischen Störung effektiv entgegenzuwirken, sollten Präventionsmaßnahmen getroffen und konsequent umgesetzt werden.

Spezielle Anlaufstellen, Unterstützungsangebote und psychosoziale Beratungsangebote auch via Telefon, Internet, Videotelefonie sind mögliche Angebote für Sie. Ich berate Sie gerne persönlich, um mit Ihnen einen gemeinsamen Weg zu mehr Lebensqualität und innerer Sicherheit zu finden.

Hier finden Sie einige Tipps im Umgang mit psychischer Belastung während der Corona-Zeit:

Tagesstruktur schaffen:

Schaffen Sie sich eine feste Tagesstruktur und halten Sie diese ein. Routinen und bestimmte Rituale helfen dabei. Das können eine Runde Yoga nach dem Aufstehen oder vor dem Schlafengehen sein, ein fester Zeitpunkt für die Tages-Hygiene, Tagebuch führen etc. 

Auch eine regelmäßige Schlafroutine hilft. Gehen Sie ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett und vermeiden Sie einen Mittagsschlaf über 30 Minuten. Besser ist ein Powernap von 10 - 20 Minuten.

Versuchen Sie, das Bett nur zum Schlafen aufzusuchen und nicht zum arbeiten. Auch für das Lesen sollten Sie einen anderen Wohlfühlort finden.

Bewusste Pausen:

Planen Sie bewusst Pausen und Auszeiten für Entspannung ein. Ein kleiner Spaziergang im Grünen, Rad fahren, Musik oder Podcast hören, lesen, malen - es gibt genügend Möglichkeiten, um sich eine Auszeit zu gönnen. Auch etwas komplett Neues zu probieren ist super. Buchen Sie einen Online-Kurs oder schauen Sie sich Konzerte oder Vorträge an.

Freiräume und Allein-Zeiten, in denen Sie bewusst Zeit mit sich alleine haben, können ebenfalls sehr gut tun. Allein Spaziergänge oder alleine ein Workout machen, Atmen-Meditation - es gibt viele Möglichkeiten für eine kleine Auszeit nur mit sich alleine.

Soziale Kontakte:

Halten Sie soziale Kontakte aufrecht, etwa durch Video-/Telefonie, Briefe, Gespräche über den Gartenzaun oder Balkon, beim gemeinsamen Spaziergang gehen oder bei einer Radtour…

Corona “Auszeit”:

Schaffen Sie sich bewusst „Corona freie Zeiten“, in denen Sie nicht über Ansteckung und Impfen reden, sondern über andere, positive Themen.

Manchmal ist eine Begrenzung zum Zugang zu Nachrichten sinnvoll. Halten Sie feste Zeiten ein, auch vor dem zu Bett gehen sollten Sie keine Nachrichten mehr konsumieren. Beschäftigen Sie sich vor dem Schlafengehen lieber mit positiven Gedanken und überlegen Sie, was an diesem Tag besonders gut lief oder was Sie an sich schätzen.

Belohnungen:

Setzen Sie sich Belohnungen oder Ziele, auf die Sie sich freuen können. Eine “Me-Time”, ein neues Buch, ein bunter Blumenstrauß, Wellness-Zeit oder eine Freundin zum walk & talk treffen, sind schöne kleine Belohnungen.

Was tun, wenn eine Person Symptome einer psychischen Belastung zeigt?

Wenn Sie bei einer anderen Ihnen bekannten Person psychische Belastungsmerkmale feststellen, fragen Sie die Person, ob sie mit Ihnen darüber sprechen möchte. Allerdings nur, wenn Sie sich selbst dazu auch in der Lage fühlen.

Welche Auswirkung hat die Pandemie auf unsere Psyche?

Beruhigen Sie die Person und verdeutlichen ihr, dass es nachzuempfinden ist, dass die Corona-Einschränkungen zu Unsicherheiten und vermehrtem Stress führen.

Viele Menschen empfinden in dieser speziellen Zeit Ängste und Sorgen.

Falls die Person professionelle Beratung wünscht, helfen Sie ihr geeignete Anlaufstellen zu finden und in Anspruch zu nehmen.

Ermutigen Sie sie, den ersten Schritt zu gehen und therapeutische Unterstützung aufzusuchen.

In manchen Fällen ist eine professionelle Hilfe unbedingt nötig, und zwar

  • wenn es Suizid-Andeutungen oder -Äußerungen gibt oder ein Verhalten, dass auf Suizid hindeutet
  • wenn die Person keine Möglichkeit mehr sieht, sich von ihren Ängsten und Sorgen zu befreien
  • wenn die Person nur noch grübelt und sich nicht ablenken lässt
  • bei häuslicher Gewalt, Verletzungen und /oder Andeutungen auf Gewalteinwirkung
  • bei vermehrtem Alkohol -und Substanzkonsum
  • bei der Vernachlässigung von Schutzbefohlenen, z.B. Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen
  • wenn Interessen, die früher Freude bereitet haben, vernachlässigt oder nicht mehr ausgeübt werden
  • wenn Zwänge und Zwangshandlungen-/gedanken (Kontroll-, Wasch-, Ordnungs-, Zählzwang etc.) auftreten oder sogar ein normales Leben unmöglich machen
  • wenn Behauptungen getroffen werden, Dinge getan zu haben, ohne dass diese umgesetzt wurden
  • bei starken Schlafstörungen
  • bei schwerer Hoffnungslosigkeit, Antriebs- und Interessenverlust sowie depressiven Verstimmungen

Auch plötzliche unvorsehbare Stimmungsschwankungen, sozialer Rückzug oder Anmerkungen und Äußerungen, die auf wahnhaftes oder psychotisches Erleben hinweisen (z.b. Stimmen hören, Verfolgungswahn, Krankheitswahn), sollten behandelt werden.

Was tue ich, wenn die Person keine professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen will?

Wenn eine betroffene Person keine professionelle in Anspruch nehmen will und Sie sich Sorgen machen, kommunizieren Sie Ihre Besorgnis. Teilen Sie der Person mit, dass es verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung gibt, anonyme und kurzfristige Beratungen zu nutzen. 

Mir sind Einrichtungen wie Weißer Ring, Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“, Hilfetelefon sexueller Missbrauch, Telefonseelsorge, Nummer gegen Kummer, Suchtberatung, Schuldnerberatung, persönlich bekannt, falls Sie Kontakthilfe benötigen oder Scheu haben sollten, selbst tätig zu werden.

Auch unter geltenden Infektionsschutzmaßnahmen gibt es Möglichkeiten der Online- und Videoberatung und für telefonische oder persönliche Terminen im Grünen.

Am Ende entscheidet die Person, ob und wann sie professionelle Beratung beanspruchen will. Drängen Sie sie nicht dazu und setzen Sie sie nicht noch unter zusätzlichen Stress. Sollten Hinweise auf suizidale Handlungen und Selbsttötungsabsichten bekannt werden, oder Leib und Leben Dritter in Gefahr sein und die Person weiter keine Hilfe möchte, alarmieren Sie den Notruf 112 oder 110 und schildern Sie die Situation.

Schuld- und Schamgefühle sind nachvollziehbar, aber nicht verhältnismäßig oder angebracht, weil sie der betroffenen Person helfen wollen und manchmal ein Impuls in die richtige Richtung oder auf den richtigen Weg nötig ist, um wieder mehr Lebensqualität und innere Erleichterung und Freiheit zu erfahren.

Mit meinem therapeutischen Wissen als Stressberaterin, meinen Erfahrungen aus über 20 Jahren als Kripobeamtin in Ausnahmesituationen und  als erfahrene Depressions- und Angst-Therapeutin stehe ich Ihnen und / oder Ihren Bekannten zur Verfügung. Kontaktieren Sie mich gerne!

Fotos: https://pixabay.com/de/ & Henrike Ortwein

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