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Alles, was du über dein Psychotherapie-Erstgespräch wissen solltest

Das Psychotherapie-Erstgespräch markiert den Anfang deiner therapeutischen Reise. Erfahre in diesem Artikel, was dich erwartet, wie du dich vorbereiten kannst und wie dieses initiale Gespräch den Grundstein für deine Behandlung legt.


Das Wichtigste auf einen Blick

  • Das Erstgespräch dient der Feststellung einer psychischen Erkrankung und der Notwendigkeit einer Behandlung, sowie dem Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Patient und Therapeut.
  • Eine gute Vorbereitung auf das Erstgespräch mit Notizen zu eigenen Problemen und Fragen kann helfen, das Gespräch zielführend zu gestalten und eine geeignete Therapiemöglichkeit auszuwählen.
  • Nach dem Erstgespräch folgen Probesitzungen zur weiteren Diagnostik, und die Möglichkeit besteht, dass die Kosten von Krankenkassen übernommen werden; Patienten können sich auch gegen eine Fortführung entscheiden.


Das Erstgespräch in der Psychotherapie: Was erwartet dich?

Das Hauptziel des Erstgesprächs in der Psychotherapie besteht darin zu klären, ob eine psychische Erkrankung vorliegt und ob eine entsprechende Behandlung erforderlich ist. Der Therapeut nutzt sowohl formelle Regelungen für ein erstes Kennenlernen als auch den Beginn therapeutischer Inhalte und versucht, ein Verständnis für die Erwartungen des Patienten zu entwickeln.

Es ist wichtig zu beachten, dass das Erstgespräch eine Vielzahl von Themen behandeln kann, darunter:

  • persönliche und familiäre Hintergründe
  • bisherige Behandlungen
  • das aktuelle Symptombild
  • Informationen über therapeutische Methoden.

Am Ende des Erstgesprächs nutzt der Therapeut die Schlusssituation, um das weitere Vorgehen zu besprechen und die nächsten Schritte einzuleiten. Es ist entscheidend, dass eine vertrauensvolle Atmosphäre geschaffen wird, um den Patienten dazu zu ermutigen, persönliche und private Angelegenheiten offenzulegen.

Denke daran, dass dein erster Termin bei einem Psychotherapeuten ein wichtiger Schritt zur Verbesserung deiner psychischen Gesundheit ist und dass es wichtig ist, ehrlich und offen zu sein, besonders wenn es um den Umgang mit anderen Menschen geht.


Psychotherapie bei Henrike Ortwein

Vorbereitung: Tipps und Ratschläge

Eine gute Vorbereitung kann dazu beitragen, dass du das Meiste aus deinem Erstgespräch herausholst. Es kann hilfreich sein, sich Notizen zu machen, um deine Probleme und Fragen zum Ablauf und zu den therapeutischen Methoden zu klären. Eine klare Vorstellung von deinen eigenen Erwartungen an die Therapie kann dazu beitragen, das Gespräch offen und zielführend zu gestalten.

Es kann auch hilfreich sein, sich im Voraus über verschiedene psychotherapeutische Methoden zu informieren und darüber nachzudenken, welche Ihnen zusagen könnten. Es ist jedoch zu beachten, dass du nicht jede Frage explizit vorbereiten musst. Es ist vollkommen in Ordnung, bestimmte Fragen aufgrund mangelnden Vertrauens im Erstgespräch nicht zu beantworten. Vergesse nicht, dass das Erstgespräch dazu dient, eine Beziehung aufzubauen und deine Bedürfnisse zu verstehen.

Die psychotherapeutische Sprechstunde: Ablauf und Struktur

Die psychotherapeutische Sprechstunde ist ein wesentlicher Bestandteil des Therapieprozesses. Sie umfasst:

  • das Erfassen von Beschwerden und den Behandlungsauftrag durch gezielte Fragen zu Beginn des Gesprächs
  • das Fragen nach persönlichen und für die Therapie relevanten Themen, die bereits in der ersten Sitzung besprochen werden können
  • die Möglichkeit, bestimmte Themen auf die folgende Therapiesitzung zu vertagen, wenn du dich damit noch nicht wohlfühlst

Es ist wichtig zu wissen, dass die Sprechstunde dazu dient, den Therapieprozess zu unterstützen und Ihnen Raum zu geben, über Ihre Anliegen zu sprechen. In den sprechstunden kannst du offen über deine Gedanken und Gefühle sprechen.

Eine Sprechstundeneinheit in Deutschland dauert in der Regel 25 Minuten, mit der Möglichkeit, diese Einheiten zu verlängern, so dass doppelte Einheiten etwa 50 Minuten umfassen. Die genaue Dauer des Erstgesprächs kann jedoch je nach Therapeut variieren. Die Bandbreite der Inhalte im Erstgespräch reicht von formalen Angelegenheiten bis hin zu therapeutischen Inhalten. Häufig wird der Therapeut nach den Gründen für die Therapiesuche, den Erwartungen an die Therapie und den bisherigen Schritten zur Problemlösung fragen.


Kennenlernen und Beziehungsaufbau

Der Aufbau einer therapeutischen Beziehung beginnt mit dem ersten Kontakt und ist essenziell für die Entwicklung einer vertrauensvollen Zusammenarbeit. Das echte Interesse des Therapeuten trägt wesentlich dazu bei, dass sich der Klient verstanden und gesehen fühlt. Dies fördert eine bindungsorientierte Beziehung und ist entscheidend für den therapeutischen Fortschritt.

Obwohl die therapeutische Beziehung professionell und mit einer gewissen Distanz geführt werden sollte, dürfen Empathie und Menschlichkeit nicht vernachlässigt werden. Offene Kommunikation und regelmäßige Reflexion des Beziehungsgefühls des Klienten sowie bewusstes körperliches Handeln können dem Therapeuten helfen, Nähe zuzulassen, ohne das erforderliche Gefühl der Distanz zu verlieren.


Symptome und Probleme erkunden

In der ersten Sitzung liegt der Fokus auf der Erkundung von Symptomen und Problemen. Du hast die Möglichkeit, die Art, den Umfang und die Dauer deiner Schwierigkeiten sowie individuelle Stressauslöser und Lebenskonflikte zu besprechen. Die Entwicklung der Beschwerden und bisherige Bewältigungsstrategien sowie frühere Therapieversuche sind wichtige Themen im Erstgespräch. Dabei können auch Belastungen, die zu den Problemen beigetragen haben, thematisiert werden.

Außerdem hast du die Möglichkeit, Fragen zu stellen, wie lange es dauern wird, bis du Verbesserungen deiner Situation sehen wirst und welche möglichen Schwierigkeiten im Laufe der Therapie auftreten könnten. Denke daran, dass dein Therapeut da ist, um dir zu helfen, und dass es in Ordnung ist, diese Art von Fragen zu stellen.


Was sind die Ziele einer Psychotherapie

Therapieziele und -methoden besprechen

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Erstgesprächs ist die Diskussion über Therapieziele und -methoden. Es ist wichtig, dass die Ziele der Behandlung realistisch und erreichbar sind, um Enttäuschungen vorzubeugen. Der Therapeut und du werden die Dringlichkeit der Behandlung sowie deine Erwartungen an die Therapie und mögliche positive Veränderungen besprechen.

Abhängig von Ihren Bedürfnissen und Wünschen kann die passende therapeutische Methode und der passende Ansatz ausgewählt werden. Du hast auch die Möglichkeit, im Erstgespräch Fragen über die therapeutische Methode und den Ablauf der Sitzungen zu stellen und Informationen darüber zu erhalten, wie der Therapeut konkret vorgeht.

Umgang mit Ängsten und Unsicherheiten im Erstgespräch

Das Erstgespräch kann von Ängsten und Unsicherheiten begleitet sein. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass es Möglichkeiten gibt, diese zu bewältigen. Ein guter Therapeut sollte in der Lage sein, eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen und die Bedürfnisse des Patienten zu erkennen und anzusprechen.

Entspannungsübungen wie tiefe Atemtechniken können Ängste reduzieren und die körperliche Symptomatik, wie Herzrasen oder Schwitzen, unter Kontrolle bringen. Techniken wie die 5-4-3-2-1-Methode können helfen, die Aufmerksamkeit umzulenken und zu beruhigen. Auch systematische Desensibilisierung und das Erstellen einer Angsthierarchie können die Angst vor dem ersten Gespräch mindern.

Progressive Muskelentspannung, autogenes Training und positive Selbstgespräche können zur Entspannung und Angstreduktion vor und während des Erstgesprächs beitragen. Klopfakupressur kann bei akuten Angstsymptomen helfen, indem sie die Entspannung fördert und dem Gehirn hilft, neue Assoziationsketten zu bilden. Vergiss nicht, dass es normal ist, Ängste zu haben, und dass es in Ordnung ist, diese mit deinem Therapeuten zu teilen.


Auswahl des richtigen Therapeuten: Kriterien und Entscheidungshilfen

Die Auswahl des richtigen Therapeuten ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Genesung. Die “Chemie” zwischen Ihnen und Ihrem Therapeuten und die Authentizität des Therapeuten spielen eine entscheidende Rolle für den Erfolg Ihrer Therapie. Die Auswahl sollte auch darauf basieren, ob der Therapieansatz und die Persönlichkeit des Therapeuten mit Ihren eigenen Bedürfnissen und Erwartungen harmonieren.

Es ist wichtig zu wissen, dass du das Recht hast, mehrere Therapeuten aufzusuchen und die ersten vier bis fünf Termine als Probesitzungen zu nutzen, um die Eignung des Therapeuten zu prüfen. Wenn im Erstgespräch Probleme wie das Fehlen einer gemeinsamen Gesprächsbasis auftreten, ist es ratsam, einen anderen Psychotherapeuten aufzusuchen.


Häufige Fragen und Bedenken rund um das Erstgespräch

Es ist normal, dass du Fragen und Bedenken rund um das Erstgespräch hast. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass du unangenehme Fragen nur beantworten musst, wenn du dem Therapeuten vertraust, und dass es keine Verpflichtung gibt, sie zu beantworten, wenn su dies nicht möchtest. Wenn Unsicherheiten oder Hemmungen bestehen, können Patienten Bedenkzeit beanspruchen und gegebenenfalls verschiedene Therapeuten konsultieren.

Die Abrechnung des Erstgesprächs kann variieren: Einige Therapeuten rechnen dieses nicht gesondert ab, andere verlangen eine Selbstbeteiligung, und manche wickeln es über probatorische Sitzungen ab. Das Erstgespräch dauert üblicherweise mindestens 50 Minuten, in denen die Frequenz der Sitzungen, die voraussichtliche Gesamtdauer der Therapie und weitere Rahmenbedingungen besprochen werden.

An die psychotherapeutische Sprechstunde, die von einer erfahrenen Psychotherapeutin angeboten wird, kann sich eine Akutbehandlung anschließen, die bis zu insgesamt 24 Einzelsitzungen umfassen kann.


Nach dem Erstgespräch: Nächste Schritte und weitere Sitzungen

Nach dem Erstgespräch folgen Probesitzungen, in denen der Therapeut diagnostisches Material sammelt und eine Therapieempfehlung abgibt. Nach einem erfolgreichen Erstgespräch schlägt der Therapeut weitere Termine vor, und gesetzliche sowie private Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten für probatorische Sitzungen.

Während der Probesitzungen sammelt der Therapeut diagnostisches Material von den Patientinnen, um Ihr Problem besser zu verstehen und eine Therapieempfehlung abzugeben. Basierend auf der Einschätzung in den Probesitzungen kann eine Kurzzeit- oder Langzeittherapie bei der Krankenkasse beantragt werden. Es ist wichtig zu wissen, dass es möglich und akzeptabel ist, nach dem Erstgespräch keine weiteren Sitzungen zu vereinbaren oder den Kontakt zum Therapeuten abzubrechen.


Zusammenfassung

Zusammenfassend ist zu sagen, dass das Erstgespräch in der Psychotherapie ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Genesung ist. Es ist ein Raum, in dem du deine Gefühle und Ängste teilen, Ihre Symptome und Probleme besprechen und Ihre Therapieziele festlegen können. Die Auswahl des richtigen Therapeuten basiert auf Sympathie, Authentizität und der Übereinstimmung von Therapieansatz und Patientenbedürfnissen.

Denken Sie daran, dass es normal ist, Ängste und Unsicherheiten zu haben, und dass es in Ordnung ist, diese mit Ihrem Therapeuten zu teilen. Der Weg zur Genesung mag lang und manchmal schwierig sein, aber mit der richtigen Unterstützung und der richtigen Therapie kannst du deine psychische Gesundheit verbessern und ein erfüllteres Leben führen.


Fotos: https://pixabay.com/de/ & Henrike Ortwein

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