Selbstliebe trotz „Makel“ – Tipps für mehr Selbstliebe

In unserer heutigen Zeit wird uns (Frauen, aber auch Männern) suggeriert, dass wir schlank, fit, erfolgreich und schön wie die Glamour-Models und Influencer*innen sein sollen. Wir sollen super im Job sein und eine tolle, harmonische Familie und erfüllte Partnerschaft leben, um den Idealen zu entsprechen und genug zu sein. 

Jeder Mensch ist einmalig. Deshalb kann es nichts geben, was für immer und für alle gilt. Durch beharrliches Gutes tun, lenken wir unsere Gefühle und unseren Fokus auf das Positive, Schönes und Gutes, was uns erfüllt und uns bestärkt unseren Herzensweg zu gehen.

Gönnen Sie sich Zeit für sich selbst

Die positiven Dinge und Aktivitäten sollten Sie wie einen Termin mit sich selbst behandeln. Integrieren Sie die sogenannte “me-time” täglich in Ihr Leben, setzen Sie diese auch in die Tat um. Einen Zahnarzttermin sagen Sie auch nicht ab! Seien Sie es sich wert, Zeit mit sich selbst zu verbringen und auf Ihre Gefühle und Bedürfnisse zu achten!

Schreiben Sie eine Liste mit fünf Dingen, die Sie lieben, die Sie gerne machen oder die Ihnen guttun. Nennen Sie Eigenschaften von sich, die Sie auszeichnen, die Sie oder ihre Lieben an Ihnen schätzen. Wichtig ist, dass Sie das eine oder andere ausprobieren und herausfinden, was Ihnen guttun. Ich lade Sie ein, sich etwas Zeit zu nehmen und innezuhalten.

Gerne können wir einen Termin zum Telefonat vereinbaren, um gemeinsam Ihre Glaubenssätze anzuschauen und neue Affirmationen für Sie zu kreieren und zu manifestieren! Was möchten Sie an sich verändern, ablegen, hinter sich lassen? Was raubt Ihnen Kraft und kostet Ihre wertvolle Energie?

Betrachten Sie meine Worte als Anregung, die Sie annehmen, aber auch ablehnen dürfen. Das lege ich in Ihre Hände! Sie sind die/der Expert(e)in für sich! Geben Sie gut auf sich acht und folgen Sie Ihrem Herzensweg - gerne begleitete ich Sie ein Stück Ihres Weges!

Ich lade Sie ein, Bereitschaft Ihrerseits für die Dinge und sich selbst aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Ändern Sie Ihre Selbstwahrnehmung, um Verständnis für Ihre (An)- Teile zu erlangen und um neue Möglichkeiten zu eröffnen.

Tipps für mehr S

LERNEN SIE IHR WUNDERBARES INNERES KENNEN

Wir lernen, dass Schwäche und Krankheit schlecht und mit Angst besetzt sind. Früher ist man als kranke oder schwache Person gestorben und wurde vom Rudel ausgeschlossen.

Oft existiert in unseren Familiengeschichten auch ein traumatischer Umgang mit schwerkranken oder behinderten Personen. Diese tief sitzende Angst, die uns gar nicht bewusst sein muss, lässt uns handeln, bewerten und verurteilen. Die Angst, nicht geliebt zu werden, zu fürchten, dass wir die Liebe wichtiger Menschen verlieren könnten oder verletzt zu werden sowie die Angst zu sterben. Indem wir andere schwächere verurteilen, schützen wir uns selbst vor Liebesverlust. Hier kann auch eine (Trauma-) Therapie Abhilfe schaffen

Kennen Sie Ihre inneren Teile? Ihren inneren Kritiker, den Manager, den Müden, den Skeptiker, den Antreiber, den Richter, den Wütenden, den Verletzten sowie Ängstlichen und verbannten Teil? Wenn Sie sich Ihre Teile anschauen und es schaffen, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen, “Was will mir der Teil sagen?”, können Sie Verständnis und Mitgefühl integrieren.

In meiner Psychotherapie kann ich Ihnen die systemische Teilearbeit gerne näherbringen und Ihnen zeigen, wie Sie zu ihren Teilen sprechen können, um etwas in einen Prozess zu bringen.

Haben Sie eine Klagemauer oder standen Sie schon einmal vor einer? An Ihrer Klagemauer können Sie alles, was Sie bedrückt, was an Ihren Kräften zieht, Sie traurig stimmt, Sie Zweifeln lässt und Sie belastet niederschreiben oder aussprechen und beklagen. Sie können ein paar Sekunden oder mehrere Minuten klagen und dadurch Ihren Kopf wieder freibekommen. Sollten Sie es sich verbieten oder unterdrücken, wird es immer wieder bei Ihnen anklopfen.

Überprüfen Sie bitte, was Sie von Ihrem Selbstmakel, Ihrer Unzufriedenheit, Ihrem Selbsthass für einen Nutzen haben. Atmen Sie mehrmals tief ein und aus und fokussieren Sie sich auf den Zugewinn, den Sie dadurch erlangen. Ist es die Distanz zu Menschen und Dingen, die Ihnen zu viel und zu nah wurden? Können Sie sich fragen, ob Sie das weiterhin so wollen? Es kann sein, dass sich zwei Teile zeigen, die beide Berechtigungsdasein haben wollen (gesund und krank).

Leid und Leiden kann man nicht messen und vergleichen. Wenn wir gesagt bekommen, “stell dich nicht so an”, “reiß dich zusammen”, “halb so schlimm”, fühlen wir uns oft gekränkt, verletzt und nicht gesehen.

Jeder kann nur auf seinen eigenen Füßen stehen - auch wenn wir uns bemühen, können wir nie wissen, was es bedeutet denselben Schmerz zu fühlen, weil jeder anders empfindet.  

Vielleicht denken Sie, dass sie es nicht richtig machen, es nicht fehlerfrei schaffen können.

Hierzu eine kurze Geschichte von Paulo Coelho:

Einige Juden beteten in der Synagoge, als während des Gebets die Stimme eines Kindes erklang: “A, B, C, D”. Sie versuchten sich auf die Heilige Schrift zu konzentrieren, doch die Kinderstimme wiederholte: “A, B, C, D”. Sie unterbrachen den Gottesdienst, und als sie um sich blickten, sahen sie einen Jungen, der noch immer sein Lied sang. Der Rabbiner fragte den Jungen: ”Warum tust du das?” “Weil ich die heiligen Verse nicht kann”, sagte der Junge. “Deshalb hoffe ich, dass Gott die Buchstaben benutzen wird, um die richtigen Worte zu bilden.” 

Mehr Selbstliebe

SELBSTLIEBE BEDEUTET
ANERKENNUNG -
FÜR SICH SELBST

Wenn Sie bereit sind, einen nächsten Schritt zu gehen, lade ich Sie ein, Ihren jetzigen Zustand aufzuschreiben. Was fällt Ihnen auf? Welche Sätze sind Ihnen in den Sinn gekommen? Dass Sie nichts richtig können, nichts wert sind, Sie keiner liebt? Solche Glaubenssätze stammen inhaltlich aus einer depressiven Episode (ICD 10 F 32). 

Ist das für Sie normal und denken Sie, dass das immer so bleiben wird?

Ich lege es in Ihre Hände: Treffen Sie bitte eine Entscheidung. Möchten Sie, dass es Ihnen besser geht, Sie wieder mehr Leichtigkeit und mehr Lebensqualität spüren? Sie können dafür etwas tun, müssen Sie aber nicht. Sie möchten nicht enttäuscht werden.

“Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist - von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich, das nennt man Vertrauen.” (Charlie Chaplin, an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959)

Selbst-Liebe bedeutet Anerkennung und Wertschätzung geben und erfahren. Wir alle suchen nach Liebe, wenn wir sie nicht erfahren, dann suchen wir nach anderen Wegen, um wahrgenommen zu werden. Wenn wir unserem Gegenüber und uns selbst das Gefühl geben, grundlos wertzuschätzen, geben wir der Möglichkeit Raum, dass Schutzmauern fallen. Nur durch Vertrauen wird Heilung, Vergebung und therapeutisches Arbeiten möglich. 

Vertrauen Sie sich wieder und folgen Sie Ihrer Intuition! Schon im Grundgesetz ist die Würde des Menschen als unantastbar verankert und gesichert.

Urteilen, Schuldzuweisungen und das Be- und Verurteilen führen zu Disharmonie. Gerät der Körper aus seinem Gleichgewicht, führt das zu psychischen Problemen und zu Erkrankungen. Mitgefühl, Verstehen, Anteilnahme und Hilfe führen dagegen zu einer Einheit, zu einem gesunden Körper und Geist. 

Wenn Sie Ihren strafenden, richterlichen oder selbst hassenden Teil betrachten, können Sie sich fragen, was der Teil Ihnen mitteilen möchte. Ihre Gefühle wollen gefühlt werden. Ihre Disharmonie steht für etwas, eventuell vor einem Teil, der verbannt oder geschützt wird. Wenn die für Sie richtige Zeit gekommen ist, können Sie diese Teile betrachten, mit Licht erhellen und betrachten.

Ich unterstütze Sie gerne und halte das Licht für Sie. Ich kenne das Gefühl, anders zu sein und dadurch anders behandelt zu werden. Ich bin mit Herz und Mitgefühl gerne für Sie da, Sie entscheiden über den Zeitpunkt und das Tempo.

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