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Was bedeutet Missbrauch?

Ist von Missbrauch die Rede, denken viele Menschen zunächst an einen sexuellen Missbrauch. Ein Missbrauch ist jedoch auch in anderen Zusammenhängen möglich, wie etwa der Missbrauch von Medikamenten, der Missbrauch von persönlichen Daten, ein Vertrauensmissbrauch, einem Amtsmissbrauch oder etwa dem Missbrauch der Sprache wie im Dritten Reich.

Laut Definition bezeichnet ein Missbrauch den widersprechenden Gebrauch von Substanzen, Gegenständen, Lebewesen und Rechtsstellungen. Auch ein Missbrauch von Einfluss und Macht, sexueller Missbrauch, Missbrauch an Kindern und ein seelischer Missbrauch werden unter dem Begriff aufgeführt. Die medizinische Bezeichnung für Missbrauch, aber auch für einen übermäßigen Gebrauch lautet abusus.

Häufig wird die Bezeichnung eines Missbrauchs als moralische Bewertung verwendet, bevor die bemängelte Handlung oder der Gebrauch tatsächlich stattgefunden hat.

Verschiedene Arten von Missbrauch

Bei Missbrauch gibt es verschiedene Arten. Folgende Varianten sind möglich:

- Emotionaler Missbrauch

Bei einem emotionalen Missbrauch wird eine Person durch eine andere herabgesetzt. Oft passiert emotionaler Missbrauch in einer Partnerschaft, indem ein Partner den anderen verbal angreift oder ihn mit ständigen Schuldzuweisungen konfrontiert. Auch eine emotionale Erpressung ist eine Form des Missbrauchs. Droht ein Partner beispielsweise mit Selbstmord, sobald er verlassen wird, kann er das Opfer damit kontrollieren und ihm schaden.

- Sozialer Missbrauch

Ein sozialer Missbrauch liegt vor, indem ein Partner den anderen davon abhält, sich mit Freunden oder der Familie zu treffen. Auch das Verbot der Ausübung einer bestimmten Tätigkeit, eines Jobs oder der Mitgliedschaft in einem Verein gehören in den Bereich des sozialen Missbrauchs. Durch einen sozialen Missbrauch kann das soziale Leben des Opfers stark beeinflusst werden.

- Finanzieller Missbrauch

Übernimmt ein Partner in der Familie die Kontrolle über das gesamte Geld und gibt es für Dinge aus, die nicht der Unterstützung der Familie dienen oder hindert er andere Mitglieder der Familie daran, Geld für wichtige Dinge auszugeben, liegt ein finanzieller Missbrauch vor. Viele Opfer eines finanziellen Missbrauchs sind so sehr eingeschränkt, dass sie sogar um Erlaubnis fragen müssen, essenzielle Dinge wie Lebensmittel kaufen zu dürfen.

- Vernachlässigung

Auch eine Vernachlässigung fällt unter den Bereich des Missbrauchs. Insbesondere, wenn Eltern sich nicht um die Erziehung und Bedürfnisse der Kinder kümmern, handelt es sich um einen Missbrauch.

- Sexueller Missbrauch

Bei einem sexuellen Missbrauch wird eine Person von einer anderen zu sexuellen Dingen gezwungen, welche das Opfer nicht möchte. Der Bereich reicht von sexueller Gewalt bis hin zu Cybergrooming und Stalking.

- Selbstmissbrauch

Im Alltag wird bei einem Missbrauch in der Regel die zerstörerische Form zwischen zwei oder mehreren Personen bezeichnet. Allerdings bezeichnet ein Missbrauch auch die krankhafte Missbrauchsaktivität des eigenen Egos gegenüber dem Selbst. Eine der häufigsten Erscheinungsbilder eines Selbstmissbrauchs ist das regelmäßige Übertreten der eigenen Grenzen. Die Folge sind Burn-Out Erkrankungen.

- Formen des Kinder-Missbrauchs

Bei einem sexuellen Missbrauch von Kindern oder Jugendlichen handelt es sich um eine Tat, bei welcher eine Person mit dem Kind sexuelle Handlungen vollzieht oder das Kind dazu zwingt, sexuelle Handlungen an sich selbst oder einer dritten Person vorzunehmen. Auch das Vorführen pornografischer Inhalte gehört in den Bereich des Kindesmissbrauchs.

Laut Gesetzbuch (§ 176 StGB ) ist von einem sexuellen Missbrauch die Rede, wenn das Opfer jünger als 14 Jahre alt ist. Bei unter 14 jährigen kommt es dabei nicht auf das "geistige" Alter an.

Bewältigung von Missbrauchserlebnissen

Missbrauchserfahrungen, besonders wenn es sich um einen schwerwiegenden Missbrauch handelt, haben für die Betroffenen meist schwerwiegende bis traumatisierende Folgen. In diesen Fällen ist eine therapeutische Hilfe der richtige Weg, das Erlebte zu verarbeiten. Neben dem Kindesmissbrauch führen vor allem Gewalterfahrungen oder autoritäre Erziehungspraktiken zu einem Trauma.

Um die Missbrauchserlebnisse aufzuarbeiten, basiert eine therapeutische Behandlung auf drei Grundsätzen:

  1. Das Erkennen
  2. Das Benennen
  3. Das Durchleben

Bewältigung von Missbrauchserlebnissen

Missbrauchserfahrungen, besonders wenn es sich um einen schwerwiegenden Missbrauch handelt, haben für die Betroffenen meist schwerwiegende bis traumatisierende Folgen. In diesen Fällen ist eine therapeutische Hilfe der richtige Weg, das Erlebte zu verarbeiten. Neben dem Kindesmissbrauch führen vor allem Gewalterfahrungen oder autoritäre Erziehungspraktiken zu einem Trauma.

Um die Missbrauchserlebnisse aufzuarbeiten, basiert eine therapeutische Behandlung auf drei Grundsätzen:

  1. Das Erkennen
  2. Das Benennen
  3. Das Durchleben

Erkennen des Missbrauchs

Häufig leiden Missbrauchsopfer unter mehreren seelischen Belastungen. Der Zusammenhang mit einem Missbrauch ist nicht immer direkt erkennbar, zumal missbräuchliche Muster oft verdrängt oder verharmlost werden.

Der erste Schritt einer Behandlung dient dazu, den Missbrauch als solchen zu erkennen.

Benennen

Vielen Opfern ist der Missbrauch peinlich. Daher wird er oft von den Betroffenen verschwiegen. Wichtig ist es, dieses Schweigen zu durchbrechen und den Missbrauch als solchen zu benennen. Ziel ist es, frei über die Erfahrungen und das Erlebte sprechen zu können.

Durchleben

Findet der Missbrauch im Kindesalter statt, zeigen sich die Auswirkungen meistens erst zu einem späteren Zeitpunkt. Die Folgen entstehen, da das Kind nicht in der Lage ist, das traumatisierende Geschehen emotional zu verarbeiten.

In der Phase der Bewältigung wird dem Opfer geholfen, den Gefühlen, die auf das Erlebte entstehen, Platz einzuräumen, bis diese von alleine vergehen.

Therapieren

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Fotos: https://pixabay.com/de/ & Henrike Ortwein

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