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Trauma Bindung – Was versteht man darunter?

Aller Wahrscheinlichkeit nach haben Sie auch schon den Hinweis “Achtung Trigger!“ unter Artikeln oder in Internetforen gesehen. Diese Warnung richtet sich an traumatisierte Menschen. Denn in den Texten oder Videos sind Inhalte vorhanden, die bei Betroffenen Erinnerungen an das eigene Trauma, sogenannte „Flashbacks“ und Ängste auslösen können.

Traumabindungen, auch traumatische Bindungen genannt, sind emotionale Verbindungen zu einer einzelnen Person oder auch zu Gruppen, die aus einem wiederkehrenden, zyklischen Muster von Missbrauch entstehen, das durch intermittierende Verstärkung durch Belohnungen und Bestrafungen aufrechterhalten wird.

Häufig kommt es vor, dass viele traumatisierte Menschen überhaupt keinen Trigger ausmachen können. Sie werden ohne Vorwarnung und sozusagen eiskalt mit Ihrer Angst konfrontiert.

Eine Traumatherapie kann helfen, diese Angst loszuwerden.

Wie entsteht ein Bindungstrauma?

Viele Personen erleiden in Ihrem Leben mindestens ein Trauma. Wie Betroffene damit umgehen, ist so unterschiedlich wie der Trauma-Auslöser selbst. Der Erfahrung zufolge lösen Traumata jedoch bei fast allen Menschen einen enormen Stress aus. Kann dieser Stress nicht verarbeitet oder abgebaut werden, wirkt sich das negativ auf die Psyche und den Körper aus.

Oft bleibt nur die Flucht nach Innen. Die Wahrscheinlichkeit, aus solch einer Situation ohne die professionelle Hilfe von Therapeuten herauszukommen, ist sehr unwahrscheinlich. Allerdings ist dies auch individuell eine Frage der Trauma Schwere und der Symptome.

Sind Persönlichkeitsstörungen vorhanden, sind diese per Definition nicht heilbar. Sie bedürfen der Hilfe eines Psychoanalytikers, mit dessen Hilfe mehrmals wöchentlich im Bereich der Psychotraumatologie mittels Psychoanalyse Ihre Beziehung zu Ihnen und Ihrer Umwelt betrachtet wird.

Traumatherpie in Hamburg

Was unterscheidet ein Bindungstrauma von einem "normalen" Trauma? Ein Bindungstrauma entsteht, wenn ein Mensch in einem Bindungssystem, in dem er lebt, wie etwa der Familie, Zurückweisung, Ablehnung oder gar Gewalt in Form von Missbrauch erfährt.

Aber auch Mobbing in einer Schulklasse, einem Verein oder am Arbeitsplatz sind Ursachen, die Traumatisierungen auslösen können. Zusätzlich zu einer instabilen Beziehung fehlt es den Betroffenen, die an einem Bindungstrauma leiden, oftmals an Selbstwahrnehmung und sie sind nicht in der Lage, Emotionen richtig zu erkennen und auszuhalten.

Im Rahmen einer Bindungsstörung fällt es ihnen schwer, Gefühle zu zeigen und sich einem Partner anzuvetrauen. Häufig wenden sie auch schädliche Wege an, um mit diesem Mangel zurechtzukommen. 

Bindungstraumen bei Kindern

Kinder, die schwer traumatisiert wurden, bevor sie überhaupt sprechen konnten, leiden unter einem schweren Bindungstrauma, an welches sie sich nicht bewusst erinnern können und das sie auch nicht in Worte fassen können. Dafür werden jedoch äußerliche körperliche Beschwerden und Spannungszustände wie Angstattacken, Schwindel, Übelkeit, Atemnot oder Schweißausbrüche wahrnehmbar.

Vor allem bei sehr jungen Kindern und Babys ist die Bindung an die Eltern extrem wichtig. Erfolgt eine Traumatisierung durch Gewalt oder in Form von Schreien, wird genau diese Bindung immer wieder unterbrochen und zerstört. Auch Vernachlässigung, verachtende Blicke und die Nicht-Beantwortung auf körperliche und psychische Bedürfnisse zerstört diese Bindung. In diesem Fall ist der Trigger das Bindungsgefühl selbst. Später berichten diese Menschen oft, dass sie nicht wirklich benennen können, wieso sie sich gerade schlecht fühlen oder Angstzustände wahrnehmen. Noch verwirrender ist die Tatsache, dass diese körperlichen Symptome vor allem in friedlichen Situationen oder in der Nähe geliebter und nahestehender Personen auftreten.

Meistens wird solch ein negativer Kreislauf zwischen mehreren Generationen aufrechterhalten, denn Großeltern und Eltern übertragen zu 80 % ihren Bindungsstil auf ihre Kinder. 

Auswirkungen von einem Bindungstrauma und wie ich Ihnen helfen kann

Traumata, die bereits im Kindes- oder Jugendalter zugefügt werden, haben tiefgreifende Folgen für die Betroffenen. Als Erwachsene haben diese Menschen, die früh emotionale Verletzungen durch Fürsorgepersonen erleiden mussten, oft starke Schutzmechanismen aufgebaut. Ohne sichere Beziehungen ist kein Puffer gegen Depressionen und Angst-Störung vorhanden.

Abgesehen von instabilen Beziehungen, Bindungsstörungen bis hin zu Persönlichkeitsstörungen leiden Betroffene oft an ihrer Selbstwahrnehmung und sind nicht in der Lage, Emotionen richtig zu erkennen und auszuhalten. Wenn Sie das Gefühl haben, an einem Bindungstrauma zu leiden, kann ich Ihnen helfen, dieses zu überwinden. 

Henrike Ortwein Heilprakttikerin für Psychotherapie

Ich zeige Ihnen Strategien, wie Sie Hürden überwinden und mögliche Störungen aufdecken können. Gemeinsam werden wir eine passende Lösung erarbeiten und Ihr sogenanntes Erwachsenen-Ich stärken.

Sie lernen, sich selbst besser zu regulieren, Mitgefühl und Heilung für das Kind-Ich zu finden und frühere Bindungen neu zu schreiben. Rückblickend auf die Traumatisierung finden Sie Klarheit und die Kraft, die negativen Erfahrungen zu verarbeiten, sich nicht als Opfer zu betrachten und positiv nach vorne zu blicken.

Als Psychotherapeutin helfe ich Ihnen, das präverbale Trauma zu fokussieren und aufzuarbeiten. Mit Verständnis, Geduld und mithilfe von EMDR Prozessen können Blockaden gelöst werden.

Informationen rund um das Thema der Psychotraumatologie und zu Methoden der Psychoanalyse finden Sie unter anderem in Büchern, die im Klett Cotta Verlag erschienen sind. Manche Bücher bieten auch eine Leseprobe von einigen Seiten, wenn Sie sich hierzu informieren möchten.

Natürlich können Sie sich auch gerne auf meiner Website umschauen. Dort finden Sie noch mehr Informationen und Berichte rund um die Themen der Psychotraumatologie und zu Traumatisierungen. Klicken Sie sich auf der Seite durch das Menü, bei Fragen können Sie mir gerne jederzeit eine Nachricht an meine e Mail-Adresse senden. Ich freue mich, Sie auf Ihrem Weg zum inneren sicheren Selbst zu begleiten! 

Fotos: https://pixabay.com/de/ & Henrike Ortwein

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