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Eine Beziehung mit traumatisiertem Partner – worauf sollte man achten?

Manche Erlebnisse machen sich ein Leben lang bemerkbar. Vor allem, wenn ein Trauma erlebt worden ist, sind diese Erfahrungen und Auswirkungen auch in einer Partnerschaft spürbar.

Steht das Trauma in Verbindung mit Gewalt oder Missbrauch, kann das in einer späteren Partnerschaft zu Problemen bis hin zur Trennung führen. Auch Traumatisierungen aus der Kindheit sitzen sehr tief und haben sich oft im Unterbewusstsein der Betroffenen festgesetzt. Als Partner ist es sehr wichtig, entsprechend mit dieser Situation umzugehen.


Beziehung mit traumatisierten Partner – worauf Sie achten sollten

Trauma und Beziehung zu vereinen, ist nicht immer ganz einfach. Umso wichtiger ist es, der traumatisierten Partnerin oder dem traumatisierten Partner zu zeigen, dass Sie füreinander da sind.

Beziehungen und Partnerschaften zu Personen, die etwas Schlimmes erlebt haben, erfordern viel Verständnis und Geduld. Traumatisierte Menschen können beispielsweise schneller wütend oder gereizt sein. Beziehen Sie diese Verhaltensweisen und Reaktionen nicht auf sich. Bieten Sie Ihre Unterstützung an, aber akzeptieren Sie auch, falls der Partner die Nähe zueinander nicht immer ertragen kann und eine Art Freiraum benötigt.

Folgende Aspekte können in einer Beziehung mit einem traumatisierten Partner helfen:


Informieren Sie sich über das Thema

Der Umgang mit einem traumatisierten Menschen erfordert viel Feingefühl und Verständnis. Vor allem, wenn es sich dabei um eine Partnerschaft handelt, ist es umso wichtiger, sich mit dem Thema Traumata auseinanderzusetzen. Informieren Sie sich über Symptome, mögliche Reaktionen des Partners und den Umgang mit einem traumatisierten Menschen. Schweigen Sie nicht, sondern sprechen Sie einen Psychologen an, um professionelle Hilfe zu bekommen. Auch in meinem Blog gibt es zahlreichen Informationen rund um das Thema Trauma und seine Folgen.

Zudem kann es helfen, Ihrem Partner eine Traumatherapie ans Herz zu legen.


ZEIGEN SIE VERSTÄNDNIS

Vieles, was auf den ersten Blick als selbstverständlich gilt, ist es für traumatisierte Menschen nicht. Erinnerungen, die im Zusammenhang mit aufwühlenden Ereignissen stehen, sind im emotionalen Gedächtnis abgespeichert.

Diese Erinnerungen sind zwar vorhanden, aber nicht immer bewusst zugängig. Daher kann es passieren, dass der betroffene Partner sich weder an das traumatische Ereignis selbst noch an den dazugehörenden Lebensabschnitt erinnert. Versuchen Sie in solchen Fällen, den Partner zu verstehen.

Oft reicht ein Trigger aus, schlimme frühere Erfahrungen oder das Trauma selbst wieder neu zu durchleben.

wie gehe ich mit einem traumatisierten Partner um

Hören Sie zu

Oft kommt es vor, dass sich betroffene Partner nicht trauen, mit Angehörigen oder Partnern über das Geschehene zu sprechen. Signalisieren Sie Ihrem Partner, dass Sie sich Zeit nehmen und zuhören und über ausreichend Ressourcen verfügen, die Erinnerungen zu teilen und über Probleme zu sprechen. Dabei können Sie trotzdem immer eine Grenze setzen, wenn die Erzählungen für Sie selbst zu einer Belastung werden. Wichtig ist eine Balance aus dem richtigen Maß an Mitgefühl, wobei ein zu großes Mitgefühl oder Mitleid negativ wirken kann. In diesem Fall führt es dazu, dass sich der Partner hilflos und in die Rolle eines kleinen Kindes versetzt fühlt.


Alltags-Routinen helfen

Routinen im Alltag helfen traumatisierten Menschen, ein Sicherheitsgefühl aufzubauen. Das können geregelte Essenszeiten, aber auch gemeinsame Zeit füreinander, Entspannungsübungen und andere Rituale sein. Alles was der betroffenen Person hilft und ein Stück positives Miteinander in der Beziehung schafft, ist ein Schritt nach vorne.


Setzen Sie Grenzen!

Ziehen Sie Grenzen

Trotz Liebe und einer engen Beziehung ist es wahrscheinlich, dass es immer wieder zu Konflikten oder Spannungen innerhalb der Partnerschaft kommen wird. Nehmen Sie mögliche Wutausbrüche von der Partnerin oder dem Partner nicht persönlich. Sobald jedoch Gewalt ins Spiel kommt, geht Ihre eigene Sicherheit immer vor. Das Trauma oder das Problem kann noch so groß sein - es kann nie eine gewalttätige Handlung oder eine Verletzung entschuldigen.

Es ist vollkommen in Ordnung, wenn Sie selbst einmal eine Auszeit benötigen und Kraft sammeln müssen. Auch negative Gefühle, Frust oder Ärger sind erlaubt. Sprechen Sie offen mit Ihrem Partner darüber, dass Sie Raum für sich selbst benötigen und deswegen nicht die Beziehung in Frage gestellt wird.


Trauma und Beziehung: Holen Sie sich professionelle psychologische Hilfe

Paare, bei denen die Beziehung durch ein Trauma überschattet wird, stehen häufig vor enormen Herausforderungen. Die Liebe wird durch die frühere negative Erfahrung belastet. In der Folge fällt es Partnerinnen oder Partner oft schwer, Nähe zuzulassen. Häufig ist das Verhalten der betroffenen Seite für den Anderen nur schwer zu verstehen. Wenn die Ursachen bei den Eltern liegen und das Trauma als Kind erlebt wurde oder ein Täter aus einer früheren Partnerschaft stammt, ist es als Folge besonders schwer, Liebe und Vertrauen zuzulassen.

Hier ist eine professionelle, psychologische Hilfe der richtige Weg. In Gesprächen können beide Seiten angehört werden. Das Trauma wird im Kontext zu Beziehungen genau betrachtet. Dabei werden Fragen nach den Umständen für die Traumatisierung erörtert und so langsam alte Muster und Verletzungen der Seele aufgearbeitet.

Gerne können Sie mich zu dem Thema Trauma und Beziehungen kontaktieren. Gemeinsam suchen wir nach Antworten, die Ihnen helfen, die Traumatisierungen zu verarbeiten und eine positive Haltung im Leben zurück zu gewinnen.

Fotos: https://pixabay.com/de/ & Henrike Ortwein

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