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Was sind typische Trauma Symptome?

Plötzliche Verwirrtheit, eine erhöhte Schreckhaftigkeit, automatisch wiederkehrende Erinnerungen oder Schlafstörungen und Alpträume. All das sind mögliche Symptome für ein Trauma. Wenn Betroffene diese ungewöhnlichen Erlebnisweisen bei sich feststellen, löst dies nicht selten Angstgefühle aus.

Wenn Sie bei sich solche Veränderungen wahrnehmen, müssen Sie sich keine Sorgen machen, dass Sie auf einmal „verrückt werden“. Ganz im Gegenteil: Der Körper und die Psyche besitzen eine sehr starke Selbstheilungskraft. Die Veränderungen, die Sie feststellen, sind normale Reaktionen auf mögliche Traumatisierungen. Indem Sie sich gezielt mit den einzelnen Symptomen und mit dem Verlauf des Traumas auseinandersetzen, können Sie diese körpereigenen Kräfte sogar noch unterstützen. Eine Traumatherapie kann helfen, Ihre Selbstheilungskräfte zu stärken und Traumata hinter sich zu lassen.

Die 3 Trauma-Phasen und ihre typischen Erkennungszeichen

Ein typischer Trauma-Verlauf lässt sich in drei Phasen einteilen: die Schockphase, die Einwirkungsphase und die Erholungsphase.
Ich möchte Ihnen die drei Phasen erklären und beschreiben, in welchem Zustand sich die betroffene Person jeweils befindet.

Die Schockphase

Die Schockphase tritt direkt beim Erleben oder bis etwa eine Woche nach der traumatisierenden Situation ein. Typische Symptome für einen akuten Schockzustand sind eine schnelle, flache Atmung, ein benommener Blick und eine bleiche Hautfarbe. Oft kommt es vor, dass solch eine akute Belastungsreaktion Beispielweise nach einem schweren Unfall auftritt. Dann sind ganz normale Dinge wie etwa die eigene Telefonnummer nicht mehr aus dem Gedächtnis abrufbar. In diesen Momenten ist es wichtig, beruhigend auf die Betroffenen zu wirken und für eine psychische und körperliche Stabilisierung zu sorgen. Sofern Verletzungen vorliegen, haben medizinische Versorgungen gegenüber der psychologischen Ersthilfe Priorität.

Die Einwirkungsphase

Auf die akute Schockphase folgt die Einwirkungsphase, die bis zu zwei Wochen andauern kann. Inzwischen ist die stärkste Erregung abgeklungen, aber noch immer sind die Geschehnisse innerlich überwältigend und die Erinnerungen daran sehr präsent. Als typische Symptome dieser Phase gilt der Zwang, immer wieder von dem Erlebten zu berichten. Aber auch Selbstzweifel, Gefühle der Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht bis hin zu einer Depression sind möglich.

Selbst zuvor sehr optimistisch eingestellte Menschen haben in dieser Phase das Gefühl, alle positive Lebensenergie verloren zu haben. Stattdessen machen sich Wutanfälle gegen mögliche Verursacher, Selbstanklagen, Konzentrations- und Einschlafstörungen und eine Übererregung im Alltag bemerkbar. Auch sogenannte Flashbacks, die Nachhallerinnerung an das traumatische Erlebnis, sind typisch.  

Die Erholungsphase

Die dritte Phase beginnt etwa zwei bis vier Wochen nach dem Trauma und wird als Erholungsphase bezeichnet. Folgen bis dahin weitere erschreckende oder belastende Erlebnisse, kann sich diese Phase auch verzögern oder ganz ausbleiben. Normalerweise beginnen die Betroffenen nun, wieder positiver zu denken. Nicht selten werden Zukunftspläne überdacht.

In dieser Phase, die sehr viel Energie benötigt, ist eine Unterstützung sehr wichtig. Was aber tun, wenn die Erholungsphase ausbleibt? In diesen Fällen wird von einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) gesprochen. Die Gefahr für mögliche negative Langzeitfolgen ist sehr hoch. Hier sind entsprechende Therapien die beste Möglichkeit, die traumatisierenden Erfahrungen zu verarbeiten. 


Eine posttraumatische Belastungsstörung und ihre Symptome

Nach einer besonders schweren Traumatisierung kann es zu einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) kommen. Der Körper schafft es nicht aus eigener Kraft, mit dem schlimmen Ereignis fertig zu werden. Eine typische Reaktion einer PTBS ist das Vermeidungsverhalten und die Betäubung. Hierbei versuchen die Betroffenen, jegliche überflüssige Gedanken auszuschalten und meiden Orte, die mit dem Trauma in Verbindung stehen. Für Außenstehende wirken diese Menschen apathisch, teilnahmslos, gleichgültig und abgestumpft. Sie entfernen sich zunehmend aus ihrer Umwelt und kapseln sich von der Außenwelt ab.  Sowohl Kinder als auch erwachsene Menschen können unter diesen Symptomen leiden.

Intrusionen sind eine weitere Reaktion, die eine posttraumatische Belastungsstörung kennzeichnet. Hierbei schaffen es die betroffenen Personen nicht, sich von den traumatisierenden Erfahrungen zu lösen. Ungewollt wird die Situation immer wieder erlebt. Geräusche, Bilder oder andere lebhafte Erinnerungen schaffen es, sowohl tagsüber als auch in der Nacht in die Gedankenwelt einzudringen.

Das ständige Wiedererleben von dem traumatischen Ereignis löst Stress aus, der zu ernsthaften Krankheiten führen kann. Kehren diese Flashbacks häufig wieder, kann es zu einer retraumatisierenden Wirkung kommen, die oft mit einem starken Belastungsgefühl verbunden ist.

Häufig kommt es auch zu einer Übererregbarkeit. Die Erregungsschwelle wird vom zentralen Nervensystem nach einem Trauma ab. Als Folge führen auch schon kleinere Belastungen zu einer hohen Erregung.

Diese Ereignissteigerung kann sich negativ auf das Schlafverhalten auswirken, es können Probleme beim Einschlafen oder Durchschlafen entstehen. Tagsüber sind die Betroffenen häufig sehr schreckhaft.

Weitere mögliche Symptome sind ein starkes Angstgefühl bis hin zu Depressionen und Suizidgedanken. Auch Gefühle wie Scham, ein exzessives Risikoverhalten, Störungen der Sexualität, Amnesien, die Unfähigkeit zu vertrauen, Verzweiflung oder Erinnerungslücken und der Verlust früherer stützender Grundüberzeugungen sind mögliche Folgen von einem traumatischen Erlebnis.

Generell gilt, dass umso früher eine Traumatisierung stattfindet und je länger diese andauert, sich diese typischen Symptome verstärkt zeigen und das Leben der Betroffenen bestimmen. 

Posttraumatische Belastungsstörung und Traumen bei Kindern und Jugendlichen

Auch Kinder und Jugendliche sind traumatischen Ereignissen ausgesetzt. Genau wie bei Erwachsenen kann eine akute Belastungsreaktion oder eine posttraumatische Belastungsstörung PTBS die Folge sein. Belastende Erlebnisse können beispielsweise der plötzliche Tod von einem Verwandten oder Freund sein, ein Unfall oder das Erfahren von Gewalt. Vor allem, wenn Kinder große Angst und Furcht erfahren haben, leiden Sie häufig unter Stress und haben Probleme im Alltag. Bei manchen verblassen die Symptome nach einiger Zeit, bei anderen sind dauerhafte Belastungen spürbar.

Gerade bei Kindern kann es vorkommen, dass sich erst Jahre nach dem schrecklichen Vorfall posttraumatische Belastungsstörungen bemerkbar machen. Laut einem Studienergebnis sind Kinder generell PTBS gefährdeter als Erwachsene.

Wenn Sie als Eltern Symptome wie Erinnerungslücken, Schlafstörungen, das Gefühl der Hilflosigkeit und große Angst in den unterschiedlichsten Situationen bei ihrem Kind feststellen, sollten Sie nicht zögern und Hilfe aufsuchen. Ein Aufenthalt in einer Jugendpsychiatrie ist eine Möglichkeit, aber auch eine Psychotraumatherapie in einer Praxis ist eine Option, mit den belastenden Situationen umzugehen und zurück in ein normales Leben ohne die ständige Erinnerung an das traumatisierende Erlebnis zu finden.

Falls Ihr Kind betroffen ist, nehmen Sie Kontakt mit mir auf. Wir werden die Ursachen ermitteln und die Erinnerung an das schlimme Ereignis gemeinsam aufarbeiten. 

Trauma aus der Kindheit verarbeiten

Wenn Sie als Eltern Symptome wie Erinnerungslücken, Schlafstörungen, das Gefühl der Hilflosigkeit und große Angst in den unterschiedlichsten Situationen bei ihrem Kind feststellen, sollten Sie nicht zögern und Hilfe aufsuchen.

Ein Aufenthalt in einer Jugendpsychiatrie ist eine Möglichkeit, aber auch eine Psychotraumatherapie in einer Praxis ist eine Option, mit den belastenden Situationen umzugehen und zurück in ein normales Leben ohne die ständige Erinnerung an das traumatisierende Erlebnis zu finden.

Falls Ihr Kind betroffen ist, nehmen Sie Kontakt mit mir auf. Wir werden die Ursachen ermitteln und die Erinnerung an das schlimme Ereignis gemeinsam aufarbeiten. 

Ereignis-Checkliste mit möglichen negativen Lebenszeitfolgen

Häufig bemerken Betroffene gar nicht selbst, dass sie an einer Belastungsstörung leiden und mit den Folgen eines Traumas leben. Um so wichtiger ist es, dass Eltern die Symptome bei ihren Kindern oder Verwandte oder nahestehende Menschen die Anzeichen bei den betroffenen Personen frühzeitig erkennen.

Folgende Situationen sind mögliche Auslöser von negativen Lebenszeitfolgen und für eine mögliche posttraumatische Belastungsstörung:

  • Eine subjektiv erlebte Lebensbedrohung
  • Schwere körperliche Verletzung
  • Plötzlicher Tod eines geliebten Menschen
  • Mit- oder selbsterleben von Gewalt
  • Verursachen eines schweren Verkehrsunfalls, ggf. mit Todesfolge

Wenn Sie jemanden kennen, der solch eine Situation erlebt hat, ist es wichtig, verständnisvoll und einfühlsam zu reagieren. Häufig suchen die Betroffenen die Schuld bei sich selbst, kämpfen mit den Beschwerden wie Flashbacks oder Schlafstörungen, nicht selten ist ein Vermeidungsverhalten zu spüren.

In so einem Fall sollten Sie auf jeden Fall entsprechende Angebote im Bereich der Psychotraumatologie in Anspruch nehmen. Eine Psychotherapie ist der beste Weg, dass Betroffene die posttraumatische Belastungsstörung erfolgreich bewältigen und die negativen Gedanken und Gefühle verarbeiten können.

So gewinnen Sie Ihre Lebensfreude zurück und schöpfen neue Kraft & mentale Gesundheit

Wenn Sie feststellen, dass Sie auch noch ein Monat nach dem schlimmen Ereignis Angst vor allem, was mit dem Geschehenen zu tun hat, zu kämpfen haben und Sie von Nachhallerinnerungen und Alpträumen geplagt werden, ist es Zeit, sich professionelle Hilfe in Form einer Psychotherapie zu holen.

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie kann ich Ihnen helfen, Ihre Ängste und Probleme zu bewältigen, Ihre Lebensfreude zurückzugewinnen und Sie auf dem Weg zu Ihrem neuen „Ich“ begleiten. Mit professionellen Übungen und Hilfsmaßnahmen der Traumatherapie (EMDR) unterstütze ich Ihren natürlichen Selbstheilungsprozess.

Gemeinsam werden wir die Beschwerden und Schwierigkeiten aufgrund der traumatisierenden Ereignisse analysieren und ich werde Ihnen helfen, Ihre negativen Gedanken und Gefühle im Alltag in den Griff zu bekommen. Sie werden feststellen, dass sich bereits nach kurzer Zeit positive Auswirkungen bemerkbar machen uns Sie schon bald einen Zustand erreichen, der Sie positiv nach vorne blicken lässt. 

Dabei müssen Sie keine Sorge haben, dass eine Psychotherapie langwierig und aufwendig ist. Laut einer Studie der Universität Köln reichen im Durchschnitt bereits zehn therapeutische Sitzungen aus, um dauerhaft zu stabilisieren und zu heilen.

Neben meinem Therapieangebot in meiner Praxis erhalten Sie auch viele interessante Informationen auf meiner Homepage und in meinem Podcast, den Sie über die Hauptnavigation auf der Seite finden. 

Fotos: https://pixabay.com/de/ & Henrike Ortwein

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